Startseite | Digitale Strategie | Industrie 4.0 – die Smart Factory

Die Arbeitswelt ist seit Jahrzehnten digital – die Einführung der Mechanisierung, der Elektrifizierung sowie der Automatisierung liegen bereits Jahre zurück. Heute befinden wir uns in der 4. Etappe, der sogenannten Industrie 4.0. Im Kern steht die „Smart Factory“ (deutsch: intelligente Fabrik). Was genau ist das? Was versteht man unter IoT? Was kann ein Digital Twin?

Was ist eine „Smart Factory“?

Im Laufe der digitalen Revolution ziehen immer mehr Anglizismen in unseren Alltag ein – darunter auch die Smart Factory (deutsch: intelligente Fabrik). Dabei handelt es sich um den Kern der Industrie 4.0. Man versteht darunter eine Produktionsumgebung, die in der Lage ist, selbst zu lernen und sich selbst zu organisieren. Die Bestandteile dieser Produktionsumgebung sind Fertigungsanlagen und Logistiksysteme, die entsprechend vernetzt sind. In diesem Blogartikel stellen wir Ihnen die Bestandteile einer Smart Factory genauer vor.

Was ändert sich in der Produktion?

Konsumenten bevorzugen heute eher das individuelle und nachhaltige Produkt gegenüber dem herkömmlichen günstigen Massengut. Außerdem werden die Produktlebenszyklen kürzer – Tendenz steigend. Folglich liegt der Produktionsfokus nicht mehr darauf, möglichst viele, gleiche Produkte herzustellen, sondern flexibel und kundenzentriert zu produzieren. Folglich wird es immer wichtiger, dass automatisierte Systeme, die bislang isoliert waren, vernetzt werden, sodass sie miteinander kommunizieren können.

Vernetzung und Kommunikation – wer und wie?

Die Vernetzung von automatisierten Systemen ist durch das industrielle Internet der Dinge (IoT) möglich. Mit automatisierten Systemen sind die Bestandteile einer Smart Factory gemeint – vom Roboter bis zum Chip. Diese Bestandteile tauschen Daten aus, die laufend analysiert werden. An dieser Stelle sei angemerkt: die reine Datenerfassung gibt es schon länger – allerdings wurden bislang häufig nur isolierte Einzellösungen betrachtet. Heute sind die Hersteller dieser Lösungen gefordert, Schnittstellen nachzurüsten oder ihre Systeme zu Plattformen umzubauen, um smarte Lösungen wie IoT integrierbar zu machen. Außerdem analysiert man heute die erfasste Daten an Computern oder in Rechenzentren, möglicherweise in der Cloud. An dieser Stelle kommt die Microsoft Azure Cloud ins Spiel, die IoT integrierbar und Massendaten auswertbar macht.

Der Einsatz von IoT und solchen Plattformen erlaubt also die Kommunikation von Sensoren mit Maschinen zur Optimierung der Produktion. Die Kommunikation sieht beispielsweise so aus, dass Maschinen sich melden, wenn sie Material benötigen. An dieser Stelle werden also Lieferanten eingebunden. Eine andere Möglichkeit ist die Integration der Kunden, indem ihre Individualisierungswünsche direkt an den Produzenten übermittelt werden.

Simulation von Szenarien – was und wie?

Ein anderer großer Bereich der Industrie 4.0 sind Digital Twins. Smarte Hersteller erstellen heute virtuelle Abbilder der Produkte, sodass ein Zwillingspaar entsteht: der reale und der digitale Zwilling des Produkts. Mit dem digitalen Zwilling können datenbasierte Simulationen gefahren werden. In welchen Bereichen ist das von Vorteil? 

Zum einen ist dieses Verfahren, wie schon angedeutet, für die Produktentwicklung interessant. Entwicklungsfehler können früh erkannt und behoben werden. Zudem können Designänderungen schneller als bei einem realen Prototyp durchgeführt werden, wenn man beispielsweise an die Automobilbranche denkt. Ein anderes denkbares Anwendungsgebiet ist das der Predictive Maintenance. Indem eine große Datenmenge gesammelt und ausgewertet wird, kann der Grad der Abnutzung von Maschinen verfolgt und mögliche Fehler schon vorzeitig aufgedeckt werden, bevor sie zu einem Ausfall der Produktion führen. Intelligente Systeme schlagen frühzeitig Alarm und bieten Lösungsalternativen zur Fehlerbehebung an. Weiter ist in der Produktion an Anwendungssimulationen zu denken.

Wie reagiere ich auf diese Trends?

Zweifellos ist es wichtig, Netzwerke aufzubauen. Dabei ist stets die IT-Sicherheit zu wahren. Schließlich muss man sich dessen bewusst sein, dass das Risiko von Cyber-Attacken und der Industriespionage steigt, wenn Smart Factories an das Internet angebunden sind. Außerdem müssen Mitarbeiter geschult und Kompetenzen aufgebaut werden.

Fakt ist, dass immer mehr Unternehmen auf Vernetzung und IoT setzen. Investitionsschwerpunkte liegen in den nächsten Jahren vor allem im Bereich Cloud-Services (38,8 %), Datensicherheit (35,9 %) sowie Netzwerktechnologien (30,4 %).

IoT Markt boomt

Abbildung 1: Der IoT Markt boomt

 

Wie starte ich am besten? Mit uns.

Um eine Smart Factory mit Technologien wie IoT einzurichten, bedarf es einer guten technischen Basis. Eine Smart Factory setzt voraus, dass Ihr ERP-System an jedem Ort, zu jeder Zeit und von jedem Endgerät aus erreichbar ist. Dazu eignet sich am besten ein cloudbasiertes ERP-System wie Microsoft Dynamics 365 Business Central, was Sie von uns erhalten.

Doch nicht nur das, mit uns holen Sie sich auch einen Prozessoptimierer ins Unternehmen, der Ihre Prozesse und IT-Infrastruktur nochmal genau prüft. Außerdem sind wir was neue Technologien betrifft, ein echter Vorreiter. Bei uns beschäftigt sich ein Team (das ABCTeam) ausschließlich mit neuen Technologien wie der Künstlichen Intelligenz, IoT und der App-Entwicklung. Außerdem bieten wir seit Kurzem den Service anaptis AI an. Wenn Sie das KI-Potential Ihres Unternehmens noch nicht kennen, analysieren wir das oder stellen im umgekehrten Fall eine Machbarkeitsanalyse für Ihre Pläne auf. Anschließend entscheiden Sie, ob wir die Maßnahmen zusammen umsetzen.

Für weitergehende Kompetenzen haben wir entsprechende Allianzen mit uns verbundenen Unternehmen geschlossen. So haben wir Zugriff auf exzellente Data Scientists, IoT-Spezialisten, Infrastruktur-Experten und auch globale Player im Bereich der Industrie. Somit haben Sie mit uns den einen Ansprechpartner für alle Bereiche. Keine Sorge, kein Unternehmen ist zu individuell, wir haben schon Software in den Branchen Bau, Druck, Energie, Handel, Landwirtschaft, Produktion sowie Vermietung eingeführt. Am besten stöbern Sie in unseren Erfolgsgeschichten.

Quellen:
https://www.it-business.de/die-schlaue-fabrik-industrie-trifft-it-a-815936/?cmp=nl-356&uuid=183C2269-2D22-4BD1-90991A629562F1CF
https://www.bigdata-insider.de/was-ist-eine-smart-factory-a-643838/
https://www.hannovermesse.de/de/news/top-themen/digital-twin/
https://www.computerwoche.de/i/detail/artikel/3546142/1/3245970/EL_mediaN10126/

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