2. April 2020

Corona-Quarantäne: 7 Tipps für die Arbeit im Homeoffice

Tipps für die Arbeit im Homeoffice

Das Coronavirus sorgt nun schon länger für leere Büros – auch bei uns arbeiten mittlerweile alle Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice. Dass einige Kollegen von zu Hause aus arbeiten ist für uns nicht ungewöhnlich, aber dass sich wirklich die gesamte Belegschaft über so viele Arbeitsstandorte verteilt, ist auch für uns eine neue Situation.

Wir plaudern deshalb heute ein bisschen aus dem Nähkästchen: Wie klappt das mit der standortübergreifenden Zusammenarbeit (Standorte = Homeoffices)?  Welche Tipps können wir anderen Mitarbeitern im Homeoffice geben?

So läuft unsere Zusammenarbeit

Die Situation ist für viele Unternehmen – uns eingeschlossen – neu und wir mussten uns erst einmal in das Arbeiten von zu Hause aus einfinden. Dies wird uns dadurch erleichtert, dass wir jederzeit auf die zuverlässige Unterstützung von unseren Systemadministratoren zählen können. Diese haben sämtlichen Mitarbeitern alle Mittel und die passende Infrastruktur für die Arbeit im Homeoffice zur Verfügung gestellt und helfen bei technischen Problemen umgehend aus.

Die technische Basis kann zwar noch so gut sein – das permanente Aufhalten in der häuslichen Umgebung kann trotzdem irgendwann aufs Gemüt schlagen. Stichwort Lagerkoller! Die Ungewissheit über die Länge der Maßnahmen des Coronavirus (Wochen? Monate?) führt manchmal zur Verzweiflung.

Unsere Tipps für die erfolgreiche Arbeit im Homeoffice

Die Arbeit am heimischen Schreibtisch ist definitiv bequem. Aufstehen und ohne Arbeitsweg an den Schreibtisch setzen – klingt erstmal entspannt! Aber vielleicht auch nur kurzweilig? Die anaptisFamily hat einige Tipps gegen den berühmten Lagerkoller zusammengestellt. So klappt Ihre Arbeit im Homeoffice künftig vielleicht reibungsloser, zufriedenstellender und ohne Produktivitätseinbußen:

1. Trennung von Privatleben und Beruf

Sofern es Ihre Wohnung erlaubt, empfehlen wir die Arbeit im Arbeitszimmer. Das ist die Ideallösung. Doch nicht jede Wohnung gibt das her. Deshalb probieren Sie so gut es geht, Arbeit und Privates zu trennen. Auf keinen Fall sollte das Schlafzimmer zum Arbeitszimmer umfunktioniert werden. Das resultiert in schlechtem Schlaf. Bestenfalls sollten Sie ohne äußere Ablenkungen in einem ungestörten Bereich arbeiten können.

2. Ausstattung des Arbeitsplatzes

Schaffen Sie sich einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz, damit Sie effizient arbeiten können und nicht von gesundheitlichen Beschwerden geplagt werden. Im Bett und auf der Couch fühlen wir uns nicht, als würden wir arbeiten ;-). Dazu zählen beispielsweise:

  • aufgeräumter Schreibtisch
  • ergonomischer Stuhl
  • funktionierende Technik (Laptop oder PC inkl. Zubehör)
  • schnelle und stabile Internetverbindung

3. Pausen

Wenn die gemeinsame Mittags- oder Kaffeepause mit den Kollegen wegfällt, kann es schwierig werden, genügend Pausen einzulegen. Dabei sind Pausen besonders wichtig, um die Produktivität und den Fokus aufrechtzuerhalten. Und das führt uns schon zum nächsten Punkt:

4. Tagesplan

Planen Sie nicht nur Pausen ein, sondern erstellen Sie sich bestenfalls einen Plan für den gesamten Tag. Denn so wissen Ihre Mitbewohner oder Ihre Familie auch, wann sie stören dürfen und wann nicht. Außerdem wissen Ihre Kollegen Bescheid, wann sie Sie erreichen können. Die Absprache bzw. der korrekte Anwesenheitsstatus verhindern Frustration, wenn ein Kollege gerade nicht schnell antwortet.

5. Routine

Die flexible Arbeitsgestaltung eröffnet Freiräume. Aber es ist wichtig, eine Routine beizubehalten. Bleiben Sie bei Ihren festen Aufsteh-, Arbeits- und Schlafenszeiten. Und wählen Sie vielleicht sogar Kleidung fürs Büro statt die bequeme Jogginghose, um noch mehr das “Job-Gefühl” empfinden zu können. Sobald Feierabend ist, können Sie dann wieder in die gemütliche Kleidung schlüpfen.

6. Gewährleistung des innerbetrieblichen Informationsflusses

Um nicht ganz abgeschottet von der Außenwelt zu sein und mitzubekommen, was die Kollegen beschäftigt, empfehlen wir ein Daily Meeting per Videocall mit der Belegschaft. Uns hilft es ungemein, jeden Morgen ein kurzes Meeting mit allen Kolleginnen und Kollegen abzuhalten. Jeder formuliert in wenigen Sätzen, welche Aufgaben er oder sie für den Tag geplant hat, ob noch Abstimmungsbedarf mit anderen Kollegen besteht oder Kapazitäten frei sind.

So verliert man nicht den Überblick über Aufgaben und hält den Kontakt zu Kollegen.

7. Bewegung nicht vergessen – gerne an der frischen Luft

Der Weg mit dem Rad zur Arbeit fällt weg, der Besuch des Fitnessstudios nach der Arbeit ist zurzeit auch nicht möglich und das Sofa steht direkt neben dem Schreibtisch? Da ist das Risiko, sich weniger zu bewegen, natürlich hoch.

Versuchen Sie aber unbedingt, einen Spaziergang am Morgen/Mittag/Abend oder ein Workout einzuschieben. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Ihr Immunsystem wird angeregt, Sie bleiben leistungsfähig und bekommen den Kopf frei.

Das war es von unserer Seite. Halten Sie den Kopf hoch und bleiben Sie gesund!