Begriffe auf den Punkt gebracht

Big Data

Theo Technologiedolmetscher

Der englische Begriff Big Data beschreibt große Datenmengen, bestehend aus unstrukturierten oder semistrukturierten Daten, die täglich in Unternehmen entstehen.

Der Begriff gewann zurzeit der 2000er-Jahre an Bedeutung. Dabei ging es aber nie darum, wie viele Daten man hatte, sondern was man damit machen konnte. Schließlich wird die Masse an Daten immer größer, komplexer und unübersichtlicher und die Verarbeitung immer schwieriger.

Wettbewerbsvorteil: Daten

Entsprechende IT-Lösungen und Programme zielen bis heute darauf ab, Datenmengen handhabbar und produktiv nutzbar zu machen. Heute sind die Sammlung, Analyse, Nutzung, Verwertung und vor allem Vermarktung von Daten wichtiger denn je. Schließlich können diese großen Datenmengen heute detaillierter analysiert werden, um Erkenntnisse zu gewinnen und darauf basierend bessere Entscheidungen zu treffen und am Ende des Tages erfolgreicher zu sein.

Gerade der letzte Punkt – die Vermarktung von Daten – hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Nie hatten Unternehmen einen besseren Einblick in Kundendaten. Es sind neue Berufsbilder wie Data Scientists entstanden, die hauptsächlich komplexe Datenanalysen über ausgereifte Analytics-Tools fahren, um Korrelationen, Muster sowie weitere Indikatoren auf Basis unterschiedlicher Datenquellen aufzudecken.

Beispiele für Indikatoren sind:

  • Interessen
  • personenbezogene Profile
  • Kaufverhalten
  • Risikopotential von (potenziellen) Kunden

Dadurch entstehen nicht zu unterschätzende Wettbewerbsvorteile. Ebenso entpuppt sich die Chance des Verkaufs dieser Dateneinblicke.

Big Data in Unternehmen

Um den Umgang mit Big Data sinnvoll zu implementieren, sollten Unternehmen einige Überlegungen anstellen. Dazu zählen die folgenden Fragestellungen:

  • Welche Big Data-Quellen sind für uns wichtig?
  • Auf welche Daten haben wir Zugriff?
  • Wie managen wir unsere Daten?
  • Wo speichern wir Daten?
  • Wer führt Analysen durch?
  • Welche Handlungsempfehlungen möchten wir generieren?

Kritik an Big Data

Big Data ist definitiv eine Herausforderung für Datenschutzbestimmungen. Spätestens seit der EU-DSGVO müssen Personen ihr Einverständnis für die Verarbeitung von Daten geben.

Haftungsausschluss: Die Inhalte dieses Artikels sind lediglich unverbindliche Informationen und Hinweise. Die anaptis GmbH übernimmt keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit der Angaben.