Begriffe auf den Punkt gebracht

Streckengeschäft

Das Streckengeschäft (Synonym: Direktlieferung, Streckenhandel, Englisch: Drop Shipment) bezeichnet eine gewisse Handelsform, bei der Händler Waren von Lieferanten erwerben und an Kunden weiterverkaufen, ohne einmal physischen Kontakt zu der Ware zu haben. Der Händler übt also nur eine Vermittlungsfunktion aus. Diese Handelsform findet vor allem bei der Verteilung von Massengütern Anwendung.

Vorteile des Streckengeschäfts

  • Verringerung der Lagerkosten
  • Verringerung der logistischen Aufwendungen
  • Verbesserung der Liquidität des Händlers durch unterschiedliche Zahlungsziele
  • Verbesserung der Transportwege (nachhaltiger)

Nachteile des Streckengeschäfts

  • Haftung für Reklamationen
  • keine Ausschöpfung von Mengenrabatten
  • keine eigene Steuerung von Verfügbarkeiten
  • keine Möglichkeit der Prüfung der Warenqualität

Das Streckengeschäft in Dynamics 365 Business Central

In Dynamics 365 Business Central können Sie eine Direktlieferung von einem Ihrer Kreditoren direkt an einen Ihrer Debitoren ganz einfach abbilden. Wenn ein Verkaufsauftrag für die Direktlieferung markiert ist und Sie einen Verkaufsauftrag erstellen, bei dem der Kunde im Lief.an-Feld angegeben ist, können Sie die beiden Dokumente verknüpfen und so den Lieferanten anweisen, direkt an den Kunden zu senden.

Diese Einstellungen treffen Sie in dem Modul Supply-Chain-Management in Dynamics 365 Business Central. Wie das genau funktioniert, können Sie in einem kurzen Video sehen, welches Sie im Bereich Videos & Tutorials finden.

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