Begriffe auf den Punkt gebracht

Umschlagshäufigkeit

Die Umschlagshäufigkeit gibt an, wie oft der durchschnittliche Lagerbestand eines Unternehmens innerhalb eines bestimmten Zeitraums (häufig innerhalb eines Jahres) verkauft und damit entnommen und ersetzt wird. Die Kennzahl ist sowohl für das gesamte Unternehmen berechenbar als auch für einzelne Bereiche und Materialgruppen.

Am Ende bietet die Kennzahl eine Grundlage für die Ausrichtung der Einkaufsstrategie eines Unternehmens beziehungsweise deren Optimierung.

Ziel der Umschlagshäufigkeit

Unternehmen zielen in der Regel darauf ab, eine hohe Umschlagshäufigkeit zu erzielen. Warum?

  • häufiger Absatz
  • hoher Absatz
  • hoher Umsatz
  • niedrige Lagerkosten
  • niedrige Kapitalbindung
  • Schaffung von Platz für neue Waren → Möglichkeit für die Neuplanung des Sortiments

Formel der Umschlagshäufigkeit

Die Umschlagshäufigkeit wird berechnet, indem der Umsatzerlös durch das durchschnittliche Gesamtkapitel dividiert wird (= Umsatzerlös/ØGK).

Beispiel: Jahresumsatz von 200.000 Euro, Lagerbestand: 40.000 Euro → Berechnung der Umschlagshäufigkeit: 200.000/40.000 = 5 (im Jahr schlägt sich der Lagerbestand fünfmal um)

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