14. November 2019

Warum anaptis? 5 Gründe des Entwicklers

Gründe vom Entwickler

Was zeichnet uns als Unternehmen aus Sicht eines Mitarbeiters aus? Heute verrät einer unserer Entwickler, warum er ausgerechnet bei uns im #teamanaptis arbeitet. Warum hat er sich für uns entschieden? Wie kann man sich einen Arbeitstag in der Entwicklung vorstellen? Sind immer nur Nullen und Einsen und die ständige Arbeit am Computer nicht super eintönig? Und hat man auch mit neuen Technologien zu tun? Mehr dazu im folgenden Dialog mit unserem Entwickler Matthias König.

Warum anaptis?

Ich habe mich schon sehr früh für Computer und Programmierung interessiert. Schon als Kind habe ich bei meinem großen Bruder oder bei meinem Onkel über die Schulter geschaut, wenn diese “herumprogrammiert”, Dinge gelötet oder Geräte auseinandergebaut haben, um die Technik dahinter zu verstehen. Dadurch musste ich nicht lange überlegen, in welche Richtung es für mich irgendwann gehen sollte.

Zunächst habe ich nach der Schule die schulische Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten absolviert und bin zum Ende hin damit angefangen, nach potentiellen Ausbildungsbetrieben zu suchen. Bei der Wahl waren mir einige Punkte sehr wichtig. Basierend auf meinen Erfahrungen und Interessen, die ich während der schulischen Ausbildung sammeln konnte, wollte ich zu dem Zeitpunkt ungern in der Webentwicklung tätig sein. Außerdem war es mir sehr wichtig, “keine Nummer” zu sein und in einer freundschaftlichen Atmosphäre zu arbeiten sowie mit meinen Kollegen “per Du” zu sein. Zudem hat es ja auch etwas, wenn der Chef einen persönlich kennt. So habe ich eher nach kleinen und mittelständischen Betrieben gesucht. Zuletzt war es mir wichtig, mich nicht zu sehr auf eine Branche zu versteifen. Bei anaptis war es genau die breite Fächerung der Branchen, die mich von Anfang an überzeugt hat. Als dann noch der Standort inklusive der guten Anbindung zu meinem Heimatort Steinfurt passten und die Chemie im Vorstellungsgespräch stimmte, stand dem Antritt meiner Ausbildung nichts mehr im Wege.

Gehst du gerne zur Arbeit? – Wenn ja, warum?

Heute, nach etlichen Jahren bei der anaptis, weiß ich vor allem die große Verantwortung zu schätzen, die mir anvertraut wird. Zudem mag ich, dass wir als Microsoft-Partner ständig mit zukunftsweisenden Themen (z. B. AI, IoT, digitale Transformation), Neuerungen und Innovation konfrontiert sind und uns in einem kreativen Umfeld ständig in neuen Dingen ausprobieren können. Dadurch ist kein Tag wie der andere und ich lerne so gut wie jeden Tag etwas Neues.

Ein weiterer Vorteil, den die Unternehmensgröße mit sich bringt, ist, dass man auf Entscheidungen nicht lange warten muss. Hier werden kurze Entscheidungswege und flache Hierarchien anstelle von langwierigen Abstimmungsschleifen gelebt.

Zuletzt bin ich tagtäglich sehr froh, von sehr netten und hilfsbereiten Kollegen umgeben zu sein, mit denen ich gerne zusammenarbeite. Es ist ein Geben und Nehmen. So kommt es auch vor, dass man nach Feierabend noch Zeit zusammen verbringt – beispielsweise beim gemeinsamen Zockerabend.

Was treibst du so den ganzen Tag?

Um zunächst einmal mit den zwei Vorurteilen “Einsen und Nullen” und “… den ganzen Tag vor dem Computer hocken” aufzuräumen – an erster Stelle stehen wir im engen Kontakt und Austausch mit unseren Kunden. Vor der Entwicklung müssen einige Schritte getan werden. So nehmen wir zu aller erst die Wünsche des Kunden auf und können uns dann lösungsorientiert darüber Gedanken machen, wie wir die Anforderungen mit unseren technischen Gegebenheiten lösen können und diese nach Absprache umsetzen.

Somit erstreckt sich mein Aufgabengebiet über die Kommunikation mit und Beratung von Kunden, die Analyse von Anforderungen, die Konzeption und schließlich die Entwicklung. Programmiersprachen, die dabei zum Einsatz kommen, sind AL (früher C/AL), PowerShell, SQL sowie C#. Zudem gehört es, wie oben angekündigt, zu meinem Job, mich ständig über neue Themen und Technologien auf dem Laufenden zu halten.

Teamarbeit vs. Einzelarbeit – Wie teilt sich das ein?

Tatsächlich arbeite ich – auch wieder entgegen des klassischen Entwickler-Bildes – hauptsächlich im Team. Projekte beim Kunden verantwortet man nie alleine, sondern immer im Team, zusammengesetzt aus unterschiedlichen Spezialisten. Gleiches gilt für die Produktentwicklung (z. B. Apps) oder auch im Bereich Wissensmanagement. Hier trägt jeder aktiv zu bei. Denn wir versuchen, uns gegenseitig auf dem Laufenden zu halten.

Ist man der geborene Entwickler oder kann das jeder lernen?

Ich würde nicht vom geborenen Entwickler sprechen, aber es sollten sicherlich einige Grundvoraussetzungen erfüllt sein. Eine gewisse Technikaffinität, ein Verständnis für informationstechnologische Zusammenhänge, analytisches Vermögen und gute Englischkenntnisse sind in unserem Beruf unverzichtbar. Und auf der persönlichen Ebene sollte man nicht vor Verantwortung und Selbstständigkeit scheuen und Gefallen an der Arbeit im Team finden.

Hast du Tipps für angehende Auszubildende?

Praktika, die sich über wenige Wochen erstrecken, halte ich sowohl aus Sicht des Unternehmens, als auch aus Sicht des Interessenten nicht für sehr zielführend. Viel eher würde ich als potentieller Auszubildender den Kontakt zu Leuten suchen, die im Job sind und diese mit Fragen “löchern”. Zudem würde ich dazu raten, sich nicht zu sehr auf die Theorie zu versteifen. Am Ende des Tages lernt man am meisten während des “Doing’s”.

Abschließend ist mir noch eine Sache sehr wichtig: Gerade bei uns ist es nicht entscheidend, was man vorher gemacht hat oder worin man einen Abschluss erworben habt. Solange man interessiert ist und ein gewisses Engagement sowie Technik-Affinität mitbringt, ist man wirklich herzlich willkommen. So habe ich beispielsweise auch Kollegen, die zuvor Jura oder Chemie studiert haben und hier binnen weniger Monate zu einem unverzichtbaren Teammitglied geworden sind und tolle Arbeit leisten. Nur Mut!

Interesse an einer Ausbildung, einem Berufseinstieg oder einem dualen Studium?