24. April 2020

Onboarding-Prozess bei der anaptis: Wie war es, Dennis?

Onboarding bei anaptis - Dennis Hermann

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck –  Gilt der Spruch nur für Bewerber? Nein! Auch Arbeitgeber sollten sich dem bewusst sein. Aus dem Grund legen wir viel Wert auf einen gelungenen Onboarding-Prozess für neue Mitarbeiter. Schließlich wird damit der Grundstein für eine (hoffentlich) langjährige Zusammenarbeit gelegt. So liegt es uns sehr am Herzen, uns nach der Zusage bzw. nach der Vertragsunterzeichnung nicht zurückzuziehen. Wir möchten uns stetig verbessern und holen uns dazu regelmäßig Feedback von unseren (neuen) Mitarbeitern ein. Vor kurzer Zeit erst haben wir einige Optimierungen an unserem Onboarding-Prozess vorgenommen. Passend dazu blicken wir heute mit Dennis Hermann im Interview auf seine anfängliche Zeit bei uns zurück. Er ist bei uns im Februar als ERP-Consultant angefangen.

Du hast den Job bei uns bekommen. Wie ging es dann weiter?

Genau, Anfang Februar habe ich erfahren, dass ich für den Job als ERP-Consultant bei der anaptis ausgewählt wurde. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil ich von der Stellenausschreibung sehr angetan war. Der Gesamteindruck hat einfach gepasst. Mit der Zusage haben wir dann auch gleich einen Termin zur Vertragsunterzeichnung vereinbart.

Gesagt – getan: Schon unten am Empfang wurde ich herzlich begrüßt. Nach dem Schriftlichen hat Markus mir die Büroräume gezeigt. So habe ich alle Gesichter im Office in Münster schon einmal kurz kennenlernen können und konnte auch gleich sehen, wo ich demnächst arbeiten werde.

Bis zu meinem ersten Arbeitstag sind dann noch einige Wochen vergangen, in denen ich mich im Selbststudium auf meine Tätigkeit vorbereitet habe. Zum Verständnis an dieser Stelle: Zuvor habe ich studiert und als Nebenjob in der .NET Entwicklung gearbeitet. Deshalb wusste ich bereits, dass auch viele neue Aufgaben auf mich zukommen werden und darauf wollte ich gut vorbereitet sein.

Sehr gut fand ich auch den Ansatz einer passwortgeschützten Willkommensseite im Web, die mir zugeschickt wurde. Auf der wurden

  • FAQs am ersten Tag (z. B. Zuständigkeiten, Ablauf, Anfahrt)
  • FAQs zum Arbeitsplatz (z. B. Büromaterial, IT, Raumplan, Teams)
  • FAQs zu Anträgen und Formularen (z. B. Krankmeldung, Personalbogen, Reisekostenabrechnung, Urlaubsantrag)
  • allgemein FAQs (z. B. Arbeitszeit, Datenschutz, Hardware, Kommunikation, Poolwagen)

beantwortet. Das war nicht nur im Vorfeld sehr hilfreich, sondern auch in den ersten Wochen meiner Tätigkeit. Es ist ja doch sehr viel Neues auf einmal und da ist es ganz gut, wenn man weiß, wo man nochmal alles nachlesen kann.

Wie verlief dein erster Tag?

Mein erster Arbeitstag verlief super. Ich war zwar etwas aufgeregt, aber hatte zumindest das Gebäude, die Chefs und meine künftigen Kollegen schon einmal gesehen. So wusste ich einigermaßen, was auf mich zukommt. Die Begrüßung war sehr freundlich. Alle Kollegen wussten, dass ich an dem Tag neu anfange und ich hatte definitiv das Gefühl, dass alle sehr offen für Fragen meinerseits waren.

Mein Arbeitsplatz war mit guter Hardware ausgestattet und Logins wurden mir sofort zur Verfügung gestellt. Und fast hätte ich das Beste vergessen: Mein Tisch war mit einem Welcome Package versehen. Ich habe so einige Goodies bekommen. Darunter waren eine neue Laptoptasche, ein T-Shirt und was man sonst noch für den Büroalltag braucht. Anschließend hatte ich erstmal etwas Zeit, anzukommen und mich mit der Hardware und den Vorgehensweisen vertraut zu machen.

Für den Rest des Tages habe ich dann Zugang zu einem Lernportal bekommen. Schließlich musste ich erst noch Einiges lernen, bevor ich in die Praxis einsteigen konnte. Bis heute empfinde ich es übrigens als sehr hilfreich, dass ich gegenüber von meinem direkten Ansprechpartner sitze. Mittags bin ich mit einigen Kollegen in die Mensa essen gegangen, sodass man auch auf einer anderen Ebene mit den Kollegen quatschen konnte.

Rückblickend lief mein erster Tag echt einwandfrei.

Wurde sich regelmäßig nach deinem Befinden erkundigt?

Ohja. Wie schon gesagt, hatte ich auf der einen Seite das Gefühl, dass ich Kollegen und Chefs jederzeit Fragen stellen konnte. Auf der anderen Seite wurde ich aber auch regelmäßig gefragt, ob ich denn mit den Aufgaben zurechtkomme und alles in Ordnung sei. Ich denke, dass das auch wichtig ist, da bestimmt nicht jeder so gesprächig ist und von sich aus offenbart, wenn er Schwierigkeiten oder Defizite hat.

Wie hast du dich in der Einarbeitungszeit gefühlt?

Insgesamt habe ich mich in der Einarbeitungsphase sehr gut aufgehoben gefühlt. Von anderen Arbeitgebern kannte ich dieses Vorgehen noch gar nicht. Vormals kannte ich es eher so, dass man “ins kalte Wasser geworfen” wird. Bei der anaptis hat sich wirklich jeder bemüht, dass ich mich wohlfühle und schnell einlebe. Bei mir hat das auch wunderbar geklappt.

Aufgrund der aktuellen, besonderen Situation durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus wird das Ganze natürlich etwas erschwert. Schließlich sind seit einigen Wochen beinahe alle von uns im Homeoffice. Aber auch digital meistern wir das gut, denn wir arbeiten auch digital erfolgreich zusammen und telefonisch kann natürlich genauso geholfen werden, wie vor Ort im Büro. Außerdem treffen wir uns jeden Morgen zu einem 15-minütigen Videocall zur Besprechung aktueller Aufgaben und das Feierabendbier wird auch digital zusammen getrunken. Da muss man gar keine Angst haben, dass man den Anschluss verliert.